Wir arbeiten ausschließlich mit Terminsprechstunde – so vermeiden wir Wartezeiten und können uns ausreichend Zeit für Sie und Ihr Tier nehmen. Bitte rufen Sie uns an oder nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung.
Für einen reibungslosen Ablauf beim ersten Besuch bitten wir Sie, das Aufnahmeformular vorab auszufüllen. Sie können es direkt hier herunterladen und ausgefüllt mitbringen.
Ihre Daten und die Informationen zu Ihrem Tier behandeln wir vertraulich und gemäß den aktuellen Datenschutzrichtlinien. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Vorbefunde, Impfausweis, Medikamentenpläne oder Röntgenbilder helfen uns, Ihr Tier besser einzuschätzen und gezielter zu behandeln.
Zum Schutz aller Patienten bitten wir Sie, Hunde angeleint (ggf. mit Maulkorb) und Katzen oder Kleintiere in einer sicheren Transportbox mitzubringen. Sprechen Sie uns gern an, wenn Ihr Tier besonders ängstlich oder unverträglich mit Artgenossen ist.
Damit alles für Sie bereitliegt, bitten wir um rechtzeitige Bestellung von Dauermedikamenten oder Spezialfutter – gern telefonisch oder per E-Mail.
Hier können Sie alle relevanten Formulare vor Ihrem Termin herunterladen und entspannt zu Hause ausfüllen. Das spart beim Termin Zeit und Stress.
Die Impfempfehlungen richten sich nach dem aktuellen Stand der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet). Alter, Lebensumstände und Gesundheitszustand spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine zuverlässige Immunität erfordert mehrere Impfungen im ersten Lebensjahr und eine konsequente Auffrischung.
Für Hunde und Katzen gilt:
Grundimmunisierung:
Diese vier Impftermine sind nötig, weil bei jungen Tieren die sogenannten maternalen Antikörper (also der Schutz durch die Mutter) die Wirksamkeit der Impfstoffe beeinträchtigen können. Erst mit ca. 16 Wochen kann der Impfschutz zuverlässig aufgebaut werden – aber nur, wenn vorher auch korrekt geimpft wurde.
Danach: Auffrischungsimpfungen
Für Katzen:
Unser Tipp: Impfungen sind nicht „einmal und fertig“. Der richtige Zeitpunkt entscheidet über den Impferfolg – wir beraten Sie gerne persönlich für den optimalen Schutz Ihres Tieres!
Tollwutimpfung bei Hunden, Katzen und Frettchen – wichtig für Auslandsreisen
Wenn Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen möchten – ob innerhalb der EU oder in einen Drittstaat –, ist eine gültige Tollwutimpfung gesetzlich vorgeschrieben. Diese Impfung ist Pflicht und wird im blauen Heimtierausweis dokumentiert.
Voraussetzungen für eine gültige Auslandsreise:
Wichtiger Hinweis: Dreiwöchige Wartezeit bei Erstimpfung oder abgelaufener Impfung
Kein Eintrag mit Rückwirkung erlaubt
Bitte haben Sie Verständnis:
Wir Tierärztinnen und Tierärzte dürfen kein früheres Impfdatum eintragen, um eine Reise zu ermöglichen – das wäre ein Verstoß gegen geltendes Recht und kann ernste Konsequenzen haben, auch für das Tier.
Wenn Sie sich nicht rechtzeitig um die Impfung kümmern, tragen Sie das Risiko selbst – z. B. Quarantäne am Zielort oder sogar die Zurückweisung an der Grenze.
Unser Tipp:
Kontaktieren Sie uns rechtzeitig vor Ihrer Reiseplanung – idealerweise mindestens 4 Wochen vorher, damit wir alles besprechen und ggf. fehlende Impfungen nachholen können.
So steht einem sicheren und entspannten Urlaub mit Ihrem Tier nichts im Weg!
Gibt es eine Impfung gegen Zecken?
Nein, eine Impfung direkt gegen Zecken selbst gibt es nicht.
Aber: Es gibt Impfungen gegen bestimmte Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden – zum Beispiel:
Der beste Schutz vor Zeckenstichen sind wirksame Zeckenmittel – z. B. Spot-ons, Tabletten oder Halsbänder, die die Zecken abwehren oder abtöten.
Wie gefährlich sind Zeckenstiche für meinen Hund?
Zecken können beim Hund schwere Krankheiten übertragen, unter anderem:
Diese Erkrankungen können hohes Fieber, Gelenkentzündungen, Blutarmut, Organschäden und sogar lebensbedrohliche Zustände verursachen – teilweise mit zeitverzögertem Verlauf, Wochen oder Monate nach dem Zeckenstich.
Einzelne dieser Krankheiten kommen auch bei Reisen nach Südeuropa deutlich häufiger vor („Mittelmeerkrankheiten“).
Unser Tipp:
Lassen Sie sich bei uns zur passenden Zeckenprophylaxe und eventuellen Impfungen beraten – je nach Region, Reiseziel und Risikofaktoren
Wenn Ihr Tier auffällige Bewegungen, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen oder plötzliche Verhaltensänderungen zeigt, kann eine Erkrankung des Nervensystems vorliegen. In solchen Fällen ist eine tierärztliche neurologische Abklärung sinnvoll.
Typische Beispiele:
Wenn Ihr Tier lahmt, sich ungern bewegt oder plötzlich nicht mehr springen oder laufen will, kann eine orthopädische Ursache dahinterstecken – also eine Erkrankung an Knochen, Gelenken, Sehnen oder Muskeln.
Typische Gründe für eine orthopädische Untersuchung sind:
Die Kosten für tierärztliche Leistungen sind in den letzten Jahren unter anderem deshalb gestiegen, weil:
Wir legen Wert auf Transparenz und beraten Sie vor jeder Behandlung zu den anfallenden Kosten.
Eine Tierkranken- oder OP-Versicherung kann sehr sinnvoll sein – vor allem bei plötzlichen, hohen Behandlungskosten z.B. durch Operationen oder chronische Erkrankungen. Ob sich eine Versicherung lohnt, hängt vom Alter, der Rasse und dem Gesundheitszustand Ihres Tieres ab. Gern beraten wir Sie dazu unabhängig in der Praxis.
Ein Notfall liegt vor, wenn das Leben oder Wohlbefinden Ihres Tieres akut bedroht ist. Typische Beispiele: starke Atemnot, Krampfanfälle, blutende Wunden, Vergiftungsverdacht, Verkehrsunfall, Magendrehung, anhaltendes Erbrechen oder fehlender Kotabsatz. Im Zweifel: lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu spät!
Nicht immer. Viele Medikamente unterliegen dem Tierarzneimittelgesetz und dürfen nur nach einer aktuellen Untersuchung abgegeben werden. Bei Dauermedikation (z. B. gegen Arthrose oder Epilepsie) sind regelmäßige Kontrollen Pflicht. Sprechen Sie uns an – wir erklären Ihnen gern, was im Einzelfall nötig ist.
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