Gefahren in der Adventszeit für Hunde und Katzen

5. Dezember 2025

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für viele Menschen die gemütlichste Zeit des Jahres – für unsere tierischen Familienmitglieder kann sie jedoch einige unterschätzte Gefahren mit sich bringen. In der Praxis sehen wir jedes Jahr Fälle, die sich mit ein wenig Vorsicht hätten vermeiden lassen. Im folgenden Beitrag finden Sie die wichtigsten Risiken und praktische Tipps, damit Ihr Tier sicher durch die Adventszeit kommt.

Schokolade & Weihnachtsgebäck: Gift für Hunde und Katzen

Schokolade enthält Theobromin – eine Substanz, die für Haustiere schon in kleinen Mengen gefährlich werden kann. Besonders Zartbitterschokolade ist hoch konzentriert. Typische Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Zittern oder im schlimmsten Fall Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle.

Auch in Plätzchen, Stollen oder Lebkuchen verstecken sich Risiken:

Unser Tipp: Bewahren Sie Süßigkeiten stets außerhalb der Reichweite auf und verschließen Sie Schokoladenadventskalender sicher.

Giftige Pflanzen in der Adventszeit

Viele klassische Weihnachtspflanzen sind für Tiere giftig:

Schon kleine Mengen können zu Erbrechen, Speicheln oder ernsten Vergiftungserscheinungen führen.

Unser Tipp: Platzieren Sie Pflanzen unerreichbar oder wählen Sie tierfreundliche Alternativen wie Zimmerfarn oder Weihnachtskaktus.

Mittlerweile gibt es auch Online-Pflanzenshops, die sich ausschließlich auf haustierfreundliche, ungiftige Pflanzen spezialisiert haben – zum Beispiel Purrfect Plants. Dort finden Sie eine Auswahl an dekorativen, sicheren Pflanzen für Haushalte mit Hund oder Katze.

Kerzen & Dekoration: Versteckte Unfallgefahren

Offenes Feuer ist eine der größten Gefahrenquellen für neugierige Tiere. Ein wedelnder Hundeschwanz oder eine erkundungsfreudige Katze kann die Kerze umstoßen oder sich schmerzhaft verbrennen.

Auch Dekorationen wie Lametta, Geschenkband oder Engelshaar können verschluckt werden und zu lebensbedrohlichen Darmverschlüssen führen.

Unser Tipp:

Weihrauch, Duftöle & Räucherstäbchen

Ätherische Öle sind für viele Haustiere – besonders Katzen – problematisch, da sie bestimmte Stoffe über die Leber nicht abbauen können. Einige Öle sind sogar toxisch.

Symptome reichen von Übelkeit und Speicheln bis hin zu neurologischen Störungen.

Unser Tipp:
Nutzen Sie Duftlampen nur in gut belüfteten Räumen und niemals in unmittelbarer Nähe Ihres Tieres.

Adventsessen: Fett, Knochen & Zwiebeln

Der Duft von Gans und Plätzchen macht nicht nur uns Menschen hungrig. Viele Tiere „ergattern“ in der Adventszeit Essensreste – oft mit ernsten Folgen.

Problematische Lebensmittel:

Unser Tipp:
Geben Sie Ihrem Tier keine Tischreste – auch wenn der Blick noch so bittend ist.

Stress & Besuch: Rückzugsort anbieten

Weihnachtsbesuch, laute Geräusche oder Veränderungen in der Wohnung können besonders für ängstliche Tiere belastend sein. Stress verstärkt nicht nur Verhaltensprobleme, sondern kann auch körperliche Symptome wie Durchfall auslösen.

Unser Tipp:
Bieten Sie Ihrem Tier einen ruhigen Rückzugsort an und halten Sie feste Routinen ein.

Mit ein wenig Achtsamkeit kann die Adventszeit für alle Familienmitglieder – auch die vierbeinigen – sicher und entspannt sein. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Tier etwas giftiges gefressen hat, zögern Sie nicht, uns sofort zu kontaktieren.

 

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